Es kam aus dem gelben und grauen Schleier der Zug, Ächzen und Stöhnen wie von den Hallen der Toten, tief unter dem trockenen Sand und weit jenseits der Sonne, Ächzen und Stöhnen begleiteten ihn.
Der Halt war klein und unbedeutend für das sorglose Auge, doch er lag im Zentrum der Welt, da, wo kein Leben mehr je hinreichte. Mitten im fahlen Dunst der elenden Sonne stand da ein kleiner Bahnsteig, darauf ein verfallenes Dach und darin eine Treppe, die hinab führte in den Sand, fort von der elenden Sonne, verborgen vom Dach.
Der Zug fuhr ein und durch die tosenden Wogen des Staubes hindurch taten sich die Türen auf, und wie ein trauriger Wind flossen sie heraus, die vergilbten Menschen, und mit ihnen das Ächzen und das Stöhnen. Und wie Wind trug es sie hinab über die Stufen, fort vom Licht und hinein in die fernen Hallen unter all dem Sand. Und zwischen ihnen trat einer heraus aus dem Zug, langsam, wie ein Insekt das ohne Eile den Stein entlang wandert, auf den Schatten zu. Unter ihm floss der Staub davon und die Zeit versiegte.
Und auf der anderen Seite kam nun auch ein Zug zum Halt, ebenso wie der erste, und aus ihm wehten die einsamen Laute hinab die Treppe, wie auch beim ersten. Hier stieg ebenso einer heraus, wie der erste, und wie mit diesem hielt die Zeit. Ohne Hast folgten sie dem sterbenden Staub hinab in das Dunkel, und ihre Gesichter waren wie Haut und ohne Fleisch darunter, und aus ihren Körpern wuchsen Messer hervor, und der Staub auf ihren Mänteln und auf ihren Hüten war das verbotene Wissen der Götter. Und ihre Stimmen waren von Fremden, doch ihre Augen waren die Augen der Menschheit.